Die Stadt Geisa feiert im Jahr 2017 ihr 1200-jähriges Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Diesem außergewöhnlichen Jubiläum wollen die Geisaer einen besonderen Rahmen geben. Die 1200-Jahrfeier findet vom 28. Juli bis 6. August 2017 in Geisa statt und steht unter dem Motto "Wir feiern Tradition und leben Zukunft".

 

 

Das Geisaer Gebiet mit dem Ulstertal war, durch archäologische Funde belegt, seit der jüngeren Steinzeit (etwa 3500 v. Chr.) besiedelt. Die kulturelle Blüte in der Bronzezeit kann durch zahlreiche Grabhügel im oberen Ulstertal belegt werden. Zu den herausragenden Funden, die bei Feldarbeiten und gezielte Grabungen freigelegt wurden, zählt die „Schnabelkanne aus der Borscher Aue“, ein seltenes und großartiges Zeugnis für den hohen Stand der Metallverarbeitung dieser Zeit, das Original befindet sich in der Schausammlung der Friedrich-Schiller Universität in Jena.

Die Siedlung Geisa wuchs allmählich und erfuhr durch die Ausweisung als Gerichtsplatz eine regionale Bedeutung zugeteilt. Als Machtzentrum und Verwaltungssitz wurde schon früh vom Kloster Fulda die Burg Rockenstuhl genutzt, sie befindet sich in Sichtweite der heutigen Stadt auf dem Berg Rockenstuhl bei Schleid. Um das Fuldaer Land gegen seine Nachbarn abzusichern, wurde Geisa wegen seiner günstigen Lage unter Fürstabt Bertho II. von Leibolz bereits im 13. Jahrhundert mit Mauern und Türmen befestigt.

 

Die Stadtmauer ist bis auf die Tore im Stadtbild noch heute an vielen Stellen erhalten oder belegbar.

 

Rathaus Geisa

 

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